Künstler-Biographien über:
Amiet Cuno | Anker Albert | Dietrich Adolf | Dix Otto | Epper Ignaz | Gehr Ferdinand | Giacometti Alberto | Giacometti Augusto | Giacometti Giovanni | Giezendanner Babeli | Gubler Max | Heckel Erich | Herzig Heinrich | Hodler Ferdinand | Hug Charles | Kokoschka Oskar | Liner Carl August | Liner Carl Walter | Monk Jonathan | Neff Sybille | Emil Nolde | Oesch Sebastian | Roesch Carl | Rotach Johannes | Schiess Traugott | Schneider Carlos | Segantini Gottardo | Stauffer Fred | Varlin | Wacker Rudolf | Walser Andreas | Zeller Hans
Cuno Amiet (Solothurn 1868 - 1961 in Oschwand bei Herzogenbuchsee)
Cuno Amiet war ein Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer...
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Albert Anker (1831 Ins 1910)
Albert Anker wurde am 1. April 1831 in Ins im Kanton Bern geboren. Den Grossteil seiner Kindheit verbrachte der zeichenbegeisterte Knabe in der Stadt Neuenburg. Im Alter von vierzehn Jahren erhielt er erstmals privaten Kunstunterricht bei Louis Wallinger. Das Gymnasium besuchte Anker in Bern, im Jahr 1851 bestand er die Maturitätsprüfung.
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Adolf Dietrich (1877 Berlingen 1957)
Adolf Dietrich wurde am 9.11.1877 in Berlingen am Untersee geboren, wo er auch sein ganzes Leben verbrachte.
Schon in seiner Schulzeit beeindruckte er seinen Lehrer mit seinem grossen Zeichentalent...
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Otto Dix (Gera 1891 - 1969 Singen)
Otto Dix - mit vollständigem Namen Wilhelm Heinrich Otto Dix - wurde am 2. Dezember 1891 in Gera – Untermhaus in eine einfache Arbeiterfamilie geboren.
Als Kind wurde er bereits im Schulunterricht vom Zeichnungslehrer stark gefördert – Otto Dix galt sein Leben lang als exzellenter Zeichner -, wächst er zu einem der bekanntesten und bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts heran.
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Ignaz Epper (St. Gallen 1892 - 1969 Ascona)
Ignaz Epper wurde am 6. Juli 1892 in St. Gallen geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in einfachen Verhältnissen. In den Jahren von 1908 bis 1912 liess er sich an der Gewerbeschule St. Gallen zum Stickereizeichner ausbilden. Bei dieser Gelegenheit traf Ignaz Epper auf Mitschülerinnen und Mitschüler wie Sophie Täuber, Sebastian Oesch, sowie auch Theo Glinz.
Nach durchlaufener Rekrutenschule fand Ignaz Epper einen Posten als Entwerfer bei der Firma Selig in St. Gallen. Kurzerhand sandte ihn sein Arbeitgeber nach Berlin, wo er fortan Modeskizzen fertigte. In der Freizeit aber genoss er es, seine Eindrücke von der Grossstadt festzuhalten. In Berlin fiel denn auch Ignaz Eppers definitiver Entscheid, sich fortan als Künstler seinen Lebensunterhalt zu verdienen und damit gegen den Willen seiner Familie seinen eigenen Weg zu gehen. Fest entschlossen kündigte er also seine Stelle und brach gemeinsam mit dem befreundeten Sebastian Oesch zu einem mehrmonatigen Aufenthalt in die deutschen Städte Weimar und München auf.
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Ferdinand Gehr (Niederglatt bei Oberuzwil 1896 - 1996 Altstätten)
In seiner Schaffenszeit von über sieben Jahrzehnten (!) schuf F.G. bedeutende sakrale Werke, Fresken, Glasmalereien - aber er wurde auch berühmt durch seine Landschaften in Tempera, die Blumenaquarelle und seine zahlreichen Farbholzschnitte (Handdrucke).
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Alberto Giacometti (Borgonovo 1901 – 1966 Chur)
Geboren 1901 in Borgonovo ob Stampa, erlebte er seine Kindheit im Nachbardorf Stampa, fernab der grossen Städte und Kunstmetropolen im bündnerischen Bergell. Sein Vater, der berühmte Kunstmaler Giovanni Giacometti, erkannte schon früh sein Talent und förderte ihn bereits in seiner Jugend. So war Cuno Amiet sein Taufpate, sogar Ferdinand Hodler war mit der Familie befreundet – er war der Pate seines Bruders Bruno.
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Augusto Giacometti (Stampa 16.08.1877 - 9.06.1947 Zürich)
Augusto Giacometti ist einer der ersten Maler ungegenständlicher Kunst. Seine tachistisch anmutenden Abstraktionen sind die ersten Beispiele in der Kunstgeschichte für ein neues Sehen; er ist ein Wegbereiter für moderne Tendenzen in der Malerei in der wichtigen Zeit um 1900. Nach seinen eigenen Angaben hat er damit um 1898 begonnen.
Er nimmt damit nicht nur in der Schweizer Kunst, sondern auch international einen wichtigen Platz ein. Zeitlebens bleibt jedoch auch die Auslotung der Grenzen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit eines seiner Hauptinteressen.
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Giovanni Giacometti (Stampa 1868 – 1933 Glion)
Am 7. März 1868 wurde in Stampa im Kanton Graubünden, Giovanni Giacometti geboren. Schon früh zeigte der Knabe zeichnerisches Talent und wurde in der Schule ermutigt, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen...
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Babeli Giezendanner (Bendel 1831 - 1905 Hemberg)
Die Toggenburger Senntum-Malerin Anna Barbara Giezendanner, genannt Babeli, wurde am 29. Mai 1831 im Weiler Bendel der Gemeinde Ebnat-Kappel geboren. Sie wuchs gemeinsam mit acht Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Familie wechselte häufig ihren Wohnort innerhalb der Gemeinde und blieb von Schicksalsschlägen nicht verschont. Im Zeichnen wurde Babeli Giezendanner von ihrem Vater unterrichtet, der neben seiner Tätigkeit als Landwirt zeitweilig auch als Lehrer beschäftigt war.
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Max Gubler (1898 Zürich 1973)
Max Gubler wurde am 26. Mai 1898 in Zürich geboren. Er hatte zwei ältere Brüder, Eduard und Ernst, die wie er eine Laufbahn als Künstler einschlagen sollten. Insbesondere zu Ernst pflegte Max Gubler stets ein enges Verhältnis: Ernst interessierte sich zeitlebens für die Arbeiten des Bruders und diskutierte mit ihm kunsttheoretische Fragen.
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Erich Heckel (1883 Döbeln, Sachsen – 1970 Radolfzell)
Erich Heckel erblickte am 31. Juli 1883 in Döbeln, im deutschen Bundesland Sachsen, das Licht der Welt.
Der Künstler, welcher aus heutiger Sicht zu den bekanntesten Malern und Grafikern des Expressionismus zählt, durchlief keine künstlerische Ausbildung, sondern fand den Weg zur Kunst autodidaktisch.
Seinen ursprünglichen Traumberuf, Architekt, gab er im Jahr 1905 auf, um gemeinsam mit seinen Freunden Karl Schmidt-Rotluff, Fritz Bleyl und Ernst Ludwig Kirchner die Künstlergruppe «Die Brücke» in Dresden zu gründen. Eine rege gemeinsame Ausstellungstätigkeit folgte. Im Laufe der Zeit erfuhr die Gruppe verschiedene personelle Neubesetzungen und Abgänge: Ein weiteres, aus heutiger Sicht sehr prominentes - wenngleich nur temporäres - Mitglied der «Brücke» war Emil Nolde.
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Heinrich Herzig (1887 Rheineck 1964)
Der Künstler Heinrich Herzig wurde am 28. Juni 1887 in Rheineck geboren. Bürger war er von Walzenhausen, AR. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Schon im jungen Alter hegte Heinrich Herzig den Wunsch Künstler zu werden. In den Jahren von 1904 bis 1906 folgte zunächst eine Ausbildung an der Zeichnungsschule des Gewerbemuseums St. Gallen zum damaligen Modeberuf Stickereientwerfer. Im Alter von 21 Jahren zog es Heinrich Herzig nach München, um dort die Kunstgewerbeschule und die Akademie zu besuchen. In sechs Jahren wurde ihm in der süddeutschen Metropole das Handwerk des Künstlers beigebracht. Zur Vervollkommnung seines Studiums besuchte Heinrich Herzig zudem Kurse privater Kunstschulen in Berlin und Dresden. Der junge Künstler kam in Deutschland in Berührung mit der - die damalige Kunst revolutionierenden - Strömung des Expressionismus. Heinrich Herzig war beeindruckt und wurde für sein späteres Schaffen nachhaltig inspiriert.
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Ferdinand Hodler (Bern 1853 – 1918 Genf)
Als ältester Sohn des Tischlers Johann Hodler verbrachte er seine Jugendjahre in Bern, später auch in La Chaux-de-Fonds...
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Charles Hug (St. Gallen 1899 - 1979 Zürich)
Charles Hug – eigentlich Karl Hug - wurde am 22. Juni 1899 in St. Gallen geboren. Sein Vater wirtete im Gasthaus „Zum Zeughaus“ mitten in der Altstadt. Eine angefangene Lehre als Maschinenmeister brach Charles Hug ab. Lieber mühte er sich tagsüber bei der Arbeit auf einer Baustelle in Mörschwil ab, um sich so den Besuch von Abendkursen an der Gewerbeschule St. Gallen zu ermöglichen. Anfänglich noch im bautechnischen Departement der Schule eingeschrieben, wechselte er schon bald ins dekorative Fach. Mit 22 Jahren folgte ein Aufenthalt in Genf. Nur zwei Jahre später, 1923, zog es Charles Hug über die Landesgrenzen hinaus nach Berlin.
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Oskar Kokoschka (Pöchlarn, Niederösterreich - 1980 Montreux)
Der expressionistische Maler, Grafiker und Schriftsteller Oskar Kokoschka wurde im Jahr 1886 in Pöchlarn (Niederösterreich) geboren.
Ausgerüstet mit einem Stipendium, besuchte Kokoschka von 1905 bis 1909 die Kunstgewerbeschule in Wien. Einer seiner Lehrer war Gustav Klimt.
Gustav Klimt war nicht der einzige, welcher Einfluss auf Kokoschkas Kunststil ausübte: Besonders geprägt wurde Kokoschka zu jener Zeit durch Werke von Vincent van Gogh und Ferdinand Hodler - beides Künstler die ihn tief und nachhaltig beeindruckten.
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Carl August Liner (St. Gallen 1871 - 1946 Appenzell)
Carl August Liner wurde am 8. Juni 1871 in St. Gallen geboren, wo er auch aufwuchs. Sein Vater war Zimmermeister, was der Familie ein Leben in bescheidenem Wohlstand ermöglichte.
Carl August besuchte die Kantonsschule St. Gallen, welche er im Jahr 1890 mit Erreichen der Maturität abschloss. Das ausserordentliche Zeichnungstalent des Maturanden veranlasste seine Lehrer die Aufnahme eines Kunststudiums nachdrücklich zu empfehlen: Carl August Liner studierte dann an der Akademie der Bildenden Künste in München.
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Carl Walter Liner (St. Gallen 1914 - 1997 Appenzell)
Carl Walter Liner wurde am 17. August 1914 als Sohn des bekannten Kunstmalers Carl August Liner geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend im Appenzellerland. Nach dem Besuch der Realschule begann er eine Grafikerlehre in Aarau, die er allerdings nach nur kurzer Zeit wieder aufgab. Stattdessen erteilte ihm sein Vater Kunstunterricht. In diesen „Lehrjahren“ entstanden vornehmlich Zeichnungen und Pastelle.
Die Liebe zur Ölmalerei entdeckte Carl Walter Liner während eines halbjährigen Aufenthalts in Ägypten im Jahr 1936 beziehungsweise 1937. Danach führte ihn sein Weg nach Paris, um an der Académie de la Grande Chaumière zu studieren. Die Erfahrungen, welche Carl Walter in zwei Jahren Studienzeit in der französischen Metropole machte, waren für seine spätere Entwicklung als Künstler ungemein wichtig. Während sein Malstil zuvor noch stark impressionistisch anmutete - der Einfluss des Vaters also noch deutlich erkennbar war - drückte er sich nun zunehmend expressiver aus und begann dunkle, leuchtende Farben zu bevorzugen. 1938 zeigte das Kunstmuseum St. Gallen die erste Ausstellung von Carl Walter Liner. Die vierziger Jahre brachten Veränderungen im Privatleben des Künstlers: 1944 vermählte er sich mit Katharina Rüf, 1946 verstarb sein Vater, nur ein Jahr darauf seine Mutter.
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Jonathan Monk
Jonathan Monk wurde 1969 in Leicester geboren und studierte 1988-1991 an der Glasgower School of Arts. Seit 1999 lebt und arbeitet er in Berlin.
Das Werk des jungen britischen Künstlers lässt sich schwer kategorisieren...
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Sybille Neff
«Die eindrückliche Ehrung der Doña Quijote
Appenzell Innerrhoden überreicht Sibylle Neff den Kulturpreis»
Emil Nolde (Nolde 1867 - 1956 Seebüll)
Am 7. August 1867 erblickte Emil Hansen − der sich ab seinem 34. Lebensjahr nach seinem Geburtsort nannte − im kleinen (damals noch norddeutschen, nach 1920 jedoch dänischen) Dorf Nolde das Licht der Welt. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem elterlichen Hof. Schwere, körperliche Arbeit sowie ein bescheidener Lebensstil prägten seinen Alltag.
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Sebastian Oesch (1893 St. Gallen 1920)
Sebastian Albert Oesch wurde am 25. März 1893 in St. Gallen geboren. Er durchlief die üblichen Schulen und verbrachte zudem einige Zeit im Welschland. Im Unklaren über seine beruflichen Ziele probierte er zunächst verschiedene Arbeiten aus, um schliesslich eine Lehre als Stickereizeichner zu absolvieren. Ein Stipendium seiner Heimatstadt ermöglichte Sebastian Oesch die Aufnahme eines halbjährigen Kunststudiums in Zürich an der Böcklin-Akademie unter Hummel. Im Jahr 1912 folgten Aufenthalte in Berlin, Weimar und München.
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Carl Roesch (1884 Diessenhofen 1979)
Carl Roesch wurde am 9. Mai 1884 im deutschen Dorf Gailingen in unmittelbarer Grenznähe zur Schweiz geboren. Er wächst in Obhut seiner Grossmutter in Diessenhofen auf. Schon als Jugendlicher widmete sich Carl Roesch mit Begeisterung dem Zeichnen. Die Ausbildung zum Zeichnungslehrer – seinem Traumberuf – blieb ihm allerdings aus Kostengründen verwehrt. Er begann Lehren zum Schreiner und Schlosser, die er allerdings aufgrund gesundheitlicher Probleme bald aufgeben musste. Stattdessen widmete er sich der Lehre des Maschinenzeichnens am Winterthurer Technikum. Ein weiterer Ausbildungswechsel in die Kunstgewerbeabteilung des Technikums erfolgte. Dort erhielt Carl Roesch eine traditionelle Kunstausbildung, deren Schwerpunkt auf der Vermittlung historischer Stilmerkmale lag. Nach fünf Semestern in Winterthur zog es ihn für ein weiteres Semester an die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe. Da Carl Roesch beabsichtigte eine Laufbahn als Grafiker einzuschlagen, erfolgte 1904 der Umzug nach München um die Heinrich Wolff-Privatschule für Grafische Künste zu besuchen.
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Johannes Rotach (Hundwil 1892 - 1981 Herisau)
Ein Appenzeller Bauernmaler
Als viertältestes von acht Kindern eines armen Kleinbauern wurde Johannes Rotach am 1. September 1892 in Hundwil AR geboren. Ein Sprachfehler und Schwerhörigkeit liessen ihn nur mit Mühe sieben Jahre Primarschule durchlaufen. Der Schulzeit folgte ein armseliges Dasein als Knecht – von 1915 bis 1930 in Mörschwil SG, aber auch an verschiedensten Orten im Appenzellischen.
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Traugott Schiess (St. Gallen 1834 - 1869 München)
Traugott Schiess wurde als Sohn des Pfarrers Johann Heinrich Schiess in St. Gallen geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend zum grössten Teil in Grabs in einem vom väterlichen Pietismus geprägten Umfeld. Nach Abschluss des Schulbesuchs liess er sich in St. Gallen zum Lithografen ausbilden. 1851 folgte er seinem Bruder Heinrich, dem späteren Professor für Augenheilkunde, nach Basel und wurde Schüler des Landschaftsmalers und Aquarellisten Friedrich Horner. 1854 übersiedelte Schiess nach München, wo ihn Johann Gottfried Steffan als Schüler in sein Atelier aufnahm. Daneben besuchte er Abendkurse an der Akademie und übte sich bei Friedrich Voltz in der Tiermalerei.
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Carlos Schneider (1889 Rebstein 1932)
Karl Heinrich Schneider - genannt Carlos Schneider - wurde am 19. Juli 1889 in Rebstein im St. Gallischen Rheintal geboren. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf. Sein Vater hatte es als Sohn eines Bergbauern zum Kaufmann in der Stickereibranche gebracht und trug den Ehrenbürgertitel von Rebstein.
Carlos Schneider hatte bereits als Kind Probleme mit seiner Gesundheit. Als Siebenjähriger wurde er zudem Halbwaise: Seine Mutter starb bei der Geburt seines jüngsten Bruders.
Obwohl gesundheitlich chronisch belastet, war Carlos Schneider ein äusserst aufgeweckter und vor allem sprachbegabter Schüler. Scheinbar mühelos erlernte er Französisch, Englisch, Portugiesisch, Griechisch, Russisch, Spanisch und Arabisch. Unter diesen Voraussetzungen galt er geradezu als prädestiniert, eine steile Karriere als Kaufmann in der Textilindustrie oder alternativ als Diplomat ins Auge zu fassen. Bereits in der Kantonsschule wurde seine Ausbildung allerdings vom Ausbruch einer schweren Brustfellentzündung abrupt unterbrochen. Der fünfzehnjährige Carlos Schneider musste zur Genesung zwei Jahre in Sanatorien in Davos verweilen.
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Gottardo Segantini (Pusiano 1882 - 1974 Maloja)
Der Künstler Gottardo Guido Segantini wurde am 25. Mai 1882 in Pusiano geboren. Sein Vater war der weltberühmte Alpenmaler Giovanni Segantini. Seine Mutter Bice Bugatti war die Schwester des Möbelentwerfers Carlo Bugatti. Auch ohne Trauschein, waren Gottardo Segantinis Eltern sehr glücklich miteinander. Sie boten ihren drei Söhnen sowie ihrer Tochter – Gottardo war ihr ältestes Kind – eine liebevolle Kindheit.
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Fred Stauffer – «Ein Vertreter des späten Expressionismus»
Für das im Benteli-Verlag erschienene Buch hat auch Markus Schöb einen Beitrag mit dem Titel «Im Spannungsfeld von Akademie und Avantgarde, Fred Stauffer und München» verfasst.
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Varlin, eig. Willy Guggenheim (Zürich 1900 - 1977 Bondo)
Willy Guggenheim wurde am 16. März des Jahres 1900, als Sohn eines Lithographen in Zürich geboren. Sein Vater Hermann Guggenheim besass ein Geschäft, das sich u.a. mit der Herstellung und dem Handel von den damals sehr beliebten Ansichtskarten befasste. Doch im Jahre 1912 folgte ein Schicksalsschlag, Hermann Guggenheim starb, ein Wohnortswechsel von Zürich nach St. Gallen folgte.
In St. Gallen besucht Willy Guggenheim die Kantonsschule. Er absolviert eine Ausbildung in der Kunstgewerbeschule St. Gallen, sowie eine Lehre im lithographischen Atelier Seitz. Nach dieser Lehre besucht er die kunstgewerbliche Abteilung der Gewerbeschule St. Gallen unter August Wanner. Zu seinen Mitschülern gehört auch Ferdinand Gehr, mit dem er auch weitere Stationen seines Lebensweges teilt.
Bereits in den 20er-Jahren betätigt sich der Künstler auch als Karikaturist, besonders für die satirische Zeitschrift „Nebelspalter“. Oft signierte er seine Beiträge mit „Willy“ oder „Willy Guggenheim“ – diese frühen Arbeiten zeichnen sich bereits durch ihre unkonventionelle Art und ihre künstlerische Sicherheit aus.
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Rudolf Wacker (1883 Bregenz 1939)
Am 25. Februar 1983 kam Rudolf Wacker in Bregenz zur Welt. Die erste Station seiner künstlerischen Ausbildung bildete die „Kaiserlich-Königliche Fachschule für gewerbliches Zeichnen“ seiner Heimatstadt. Danach folgte ein kurzer Aufenthalt in Wien an der Malschule Bauer um kurz darauf – ab dem Jahr 1911 – ein Studium an der zur damaligen Zeit äusserst berühmten Zeichenschule in Weimar aufzunehmen. Zu seinen Lehrmeistern gehörten der Tiroler Maler Albin Egger-Lienz sowie der bekannte Illustrator und Grafiker Walter Klemm.
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Andreas Walser (1908 - 1930) Erste Verkaufsausstellung!
Andreas Walser ist wohl der berühmteste Unbekannte der Schweizer Kunst: In mehreren Museumsausstellungen und Monographien wurde die letzten Jahre sein Werk gewürdigt und dem aussergewöhnlichen Leben des jung verstorbenen Künstlers gedacht...
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Hans Zeller (Waldstadt 1897 - 1983 Teufen AR)
Hans Zeller wurde im Jahr 1897 in Waldstatt im Kanton Appenzell Ausserrhoden geboren. Seine Eltern betrieben den «Ochsen» - eine Wirtschaft und Metzgerei zugleich. Als ältestes von acht Kindern sollte Hans Zeller in die Fussstapfen der Eltern treten. Der Sohn, dessen zeichnerisches Talent sich bereits in jungen Jahren offenbarte, hegte jedoch andere Pläne: Mit sechzehn Jahren entschloss er sich zu einer fünfjährigen Ausbildung zum Stickereientwerfer in St. Gallen. Im Jahr 1920 – Hans Zeller weilte in Genf um Französisch zu lernen und sich dadurch optimal auf eine ihm offerierte Stelle als Stickereizeichner in Paris vorzubereiten - entschied sich Hans Zeller definitiv Kunstmaler zu werden.
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Verkäufe aus unseren Auktionen:

Nr. 31
Gottardo Segantini (1882 - 1974)
«Herbststimmung am Cavlociasee»
1924
Öl auf Leinwand, unten links signiert und datiert. 79 x 59cm
Schätzpreis: CHF 60'000.– / 40'000.–
Verkauft: CHF 90'000.–

Nr. 25
Adolf Dietrich (1877 - 1977)
Seelandschaft. Uferpartie bei Berlingen mit Blick Richtung Reichenau. 1929.
Öl auf Krt., 39 x 56 cm
CHF 32'000.– / 22'000.–
Zuschlagpreis: CHF 38'000.–

Nr. 35
Alois Carigiet (1902 - 1985)
Bauer mit Pferd und Wagen auf der Weide bei Platenga.
Öl auf Holz, um 1940, 51 x 68 cm
CHF 32'000.–/20'000.–
Zuschlagpreis: CHF 65'000.–

Cuno Amiet (1868 - 1961)
«Schnee bei Sonnenuntergang»
Öl auf Leinwand, 55 x 60 cm
Ein bedeutendes, frühes Werk des Künstlers!
Zuschlagpreis: CHF 340'000.–

Ferdinand Gehr (1896 - 1996)
«Menschwerdung IV». 1984.
Tempera auf Leinwand, 80 x 90 cm
Zuschlagpreis: CHF 48'000.–

Augusto Giacometti (1877 - 1947)
«Orchideen», 1932
Öl auf Leinwand, 32 x 25 cm
Zuschlagpreis: Fr. 110'000.–

Hans Zeller(1897 - 1983)
«Fählensenn»
Öl auf Pavatex, 55 x 46 cm
Zuschlagpreis: Fr. 60'000.–

Giovanni Gacometti (1868-1933),
Badende in einer Schlucht
Aus unserer Auktion vom 5.5.2006
Zuschlagpreis: CHF 200'000.–

Max Gubler (1898 - 1973)
Frühlingslandschaft mit Kloster Fahr.
Aus unserer Auktion vom 5.5.2006
Zuschlagpreis: CHF 65'000.–

Augusto Giacometti (1877 - 1947)
Bunte Komposition. 1918.
Pastellkreide auf Papier, 14 x 10 cm
Zuschlagpreis: CHF 47'000.–

Adolf Dietrich (1877 - 1957)
Kirschkernbeisser. 1941
Öl auf Sperrholz, 48 x 42 cm
Zuschlagpreis: Fr. 40'000.–

Rudolf Wacker (1893 - 1939)
«Stilleben mit Säule», Öl auf Holz,
verkauft auf unserer Auktion:
Zuschlagpreis: CHF 120'000.–

Albert Müller (1897 - 1926) «Tessinerlandschaft», 1924, Aquarell, verkauft auf unserer Auktion,
Zuschlagpreis CHF 13'000.–

Angelika Kauffmann (1741 - 1807)
Der von Nymphen gefesselte Amor,
Öl auf Leinwand.
Zuschlagpreis CHF 195’000.–
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