| |
«Fred Stauffer – Ein Vertreter des späten Expressionismus»
Für das im Benteli-Verlag erschienene Buch hat auch Markus Schöb einen Beitrag mit dem Titel «Im Spannungsfeld von Akademie und Avantgarde, Fred Stauffer und München» verfasst.
«Schweizer in München Stauffers Entschluss, die Akademie in München zu besuchen, hatte in der Schweiz eine lange Tradition: war München Ende des 19. Jahrhunderts Deutschlands wichtigste Kunststadt, so war sie dies auch für die Deutschschweiz. Von rund 200 Künstlerinnen und Künstlern, die 1890 an der I. Nationalen Kunstausstellung in Bern teilnahmen, gaben 11 im Katalog München als Wohnsitz an».
=> Download ganzen Text als PDF-File...
Die eindrückliche Ehrung der Doña Quijote Appenzell Innerrhoden
überreicht Sibylle Neff den Kulturpreis, NZZ, März 2007
=> mehr dazu lesen Sie hier...
Sybille Neff –
Laudatio zur Verleihung des Innerrhoder Kulturpreises am
17. März, 2007, von Hans Widmer, St. Gallen
=> mehr dazu hier...
Auktion «Ausgewählte Werke» 261 – Freitag, 5. Mai 2006
Die Auktion fand im Saal an der Löwengasse 3 in St. Gallen statt.
=> Ergebnisliste 261...
Museum Liner in verlässlichen Händen, 4.2.2006
Die Nachfolge von Kurator Toni Stooss am Museum Liner in Appenzell ist geregelt.
Roland Scotti, seit Februar 1997 künstlerischer Leiter des Kirchner Museums
Davos, wurde aus vierzig Bewerbern gewählt.
=> ganzer Artikel lesen...
Viertelmillion für «La Polenta», Tagblatt
15.04.05
Erfolgreiche Frühlingsauktion bei Hans Widmer— Bewegung im
Kunsthandel
270’000 Franken für ein Bild von Giovanni Giacometti – dies
bildete den Höhepunkt der kürzlichen Auktion bei Hans Widmer...
=> ganzer Artikel lesen...
«Auktion in St. Gallen, Galerie in Zürich», Tagblatt
23.09.04
Das Auktionshaus Widmer hat neu einen Ableger in der Limmatstadt und
steht vor seiner Herbstauktion...
=> ganzer Artikel lesen..
Dietrich machte das Rennen, Nov. 2005
Bei der jüngsten Auktion «Ausgewählter
Werke» konnten im Auktionshaus
Hans Widmer 80 Prozent der angebotenen Bilder verkauft werden. Von
einem «schönen Erfolg» spricht Widmer. Namentlich
gilt dies von Adolf Dietrichs Ansicht von Berlingen, die mit 110'000 Franken
den Spitzenpreis...
=> ganzer Artikel lesen...
Zum Werk von Hedwig Scherrer (1878 – 1940)
Das künstlerische Werk von Hedwig Scherrer gleicht einem verborgenen Schatz. Beim flüchtigen Hinsehen fast unscheinbar wirkend, erfordern die kleinformatigen Zeichnungen und Miniaturen besondere Aufmerksamkeit, um die Schönheit und die feine Qualität dieser Arbeiten zu entdecken. Auf den ersten Blick beeindruckt aber sofort die vollendete Technik dieser Künstlerin. Doch es kommt etwas Wesentliches hinzu. Was ihre Arbeiten so einzigartig und unvergleichlich macht, liegt in ihrer Bildsprache. Mit einfachen Mitteln gelingt es Hedwig Scherrer, uns den Zauber einer Landschaft vor Augen zu führen, wie auch das Geheimnis eines Märchens in einem Bild zu zeigen. Ihr feiner Humor, der in ihren Karikaturen zum Ausdruck kommt, begleitet ihr ganzes Werk, besonders auch in ihren Briefen.
Hedwig Scherrer war eine grosse Persönlichkeit - als Mensch ebenso wie als Künstlerin. Obwohl nie in Vergessenheit geraten, wird ihr Gesamtkunstwerk in ihrer Bedeutung erst jetzt wieder entdeckt.
Besonders interessant für ihren künstlerischen Weg ist sicher, dass sie nach ihrem Eintritt in die Zeichenschule des Gewerbemuseums St. Gallen im Jahre 1894 Unterricht durch Emil Nolde und Johannes Stauffacher erhielt. Diese hervorragende Ausbildung legte das Fundament für ihre spätere Entwicklung. Sie wählte in der Folge aber ihren eigenen, absolut selbst bestimmten Weg.
So bescheiden sie war, hat Hedwig Scherrer dank ihrer Vielseitigkeit auf verschiedenen Gebieten Grosses geleistet – sei es als Künstlerin wie auch als unerschrockene Kämpferin für den Frieden.
Eine besondere Stellung in ihrem Werk kommt den Miniaturen zu. Einerseits schuf sie diese kleinformatigen Kunstwerke bewusst für Broschen und Anhänger, andererseits schätzte sie diese Malereien so sehr, dass sie oft Hinweise zur sorgfältigen Aufbewahrung gab und sogar spezielle Mäppchen anfertigte, um diese kleinen Meisterwerke zu schützen und ihnen einen würdigen Platz zu geben.
Wenn der Tod kommt und mir zuflüstert:
«Deine Tage sind zu Ende», lass mich ihm sagen:
«Ich habe in der Liebe gelebt und nicht bloss in der Zeit».
Er wird mich fragen: «Werden Deine Lieder bleiben»?
Dann will ich antworten:
«Ich weiss es nicht, aber das eine weiss ich: oft wenn ich sang,
fand ich meine Ewigkeit».
Tagore
|
|

Andreas Walser (1908-1930)
«Abstraction»
Öl und Sand auf Karton

Carl August Liner (1871-1946)
Bildnis seines Sohnes Carl Liner
Kohle auf Papier
(Auktion H. Widmer, 2003, verkauft)

Otto Baumberger (1889-1961)
Tuschzeichnung um 1925
(Sammlung H. Widmer)

Nr. 109
Scherrer, Hedwig (1878 - 1940)
"Emmental"
Farbstift und Mischtechnik auf grünem Trägerpapier.
Bildmass: 14 x 18 cm
Zuschlagpreis: CHF 1'000.–
|
|
|