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Wir wünschen Ihnen ein frohes und glückliches 2012!
Nächste Auktion "Ausgewählte Werke": Frühjahr 2012: Jetzt Einlieferung!
Auktion «Ausgewählte Werke», Herbst 2011:
Unsere Auktion «Ausgewählte Werke» fand am
Freitag, 28. Oktober 2011 in St. Gallen, Löwengasse 3 statt.
Wir dürfen auf eine sehr erfolgreiche Auktion zurückblicken. Im vollen Auktionssaal entwickelten sich immer wieder spannende Bietgefechte. Besonders eindrücklich bei den beiden frühen Werken von Cuno Amiet: das Bildnis von Anna Amiet erzielte schliesslich einen Zuschlag von CHF 310'000.-, genau wie sein Gemälde "Stilleben mt Pfingstrosen" aus dem Jahre 1914.
Aber auch die anderen Lose wurden eifrig beboten - die Verkaufsquote liegt auch dieses Mal wieder über 85%.
Im Online-Katlaog haben wir alle verkauften Lose bezeichnet.
Für die verbleibenden Bilder nehmen wir im Nachverkauf gerne noch Gebote entgegen.
Am besten über eMail oder auf klassischem Weg, indem Sie uns einen Fax senden oder uns anrufen. Wir beraten Sie gerne!
Öffnungszeiten zur Auslieferung in St. Gallen: |
| Ab sofort nur noch nach telefonischer Voranmeldung. Danke! |
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- Die ersteigerten Lose können gegen Barzahlung oder nach erfolgtem Zahlungseingang abgeholt werden.
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- Am Vormittag ist an der Löwengasse Güterumschlag gestattet - Sie können also mit dem Auto direkt vor unser Geschäft fahren.
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Zeitungsartikel zur letzten Auktion
aus dem St. Galler Tagblatt vom 11. März 2011
Félix Vallotton (1865 – 1925)
Eine bedeutende Sammlung
Der 1865 in Lausanne geborene Maler, Graphiker und Schriftsteller ist eine der aussergewöhnlichsten Figuren in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. In zahllosen Ausstellungen geehrt, gehören manche seiner Werke zum Gesuchtesten und Teuersten dieser Zeit. Ein Grossteil seines facettenreichen, ebenso intellektuellen wie malerischen Werkes bleibt jedoch nach wie vor einer ausgesuchten Kennerschaft vorbehalten. Wir freuen uns, in dieser Auktion eine bedeutende Sammlung seiner Werke anbieten zu dürfen.
Sie wurde von Werner Weber, dem langjährigen Feuilleton-Chef der NZZ und Zürcher Literaturprofessor mit grösster Kennerschaft, Leidenschaft und einem wunderbaren Auge zusammengetragen. „Über Jahrzehnte hin beschäftigte mich der Mensch, der Künstler, der Dichter, der Schriftsteller Félix Vallotton. Ich meine den Grundlaut seines Lebens, seines Werkes zu hören: Nänie, Trauermeldung über die Mangelware ‚Geglückte Ordnung‘.“
Webers Auseinandersetzung mit Vallotton resultierte 1998 in „Eden und Elend, Félix Vallotton, Maler, Dichter, Kritiker“, einer der meistbeachteten Vallotton-Publikationen überhaupt.
Der Sammler legte neben der künstlerischen Qualität ein wichtiges Augenmerk auf die Provenienzen, so kommen denn alle der angebotenen Arbeiten aus hervorragenden Sammlungen.
Die Gruppe der Ölgemälde umfasst acht Werke: Landschaften, Stillleben und einen Akt. Abgesehen von „Fleurs blanches dans un vase décoré“ von 1906, das in Materie und Auftrag an einige Nabis-Stillleben erinnert, ist es das Magisch-Moderne des späteren Vallotton, das zum Ausdruck kommt.
Die drei Landschaften, darunter das grossformatige „Vallon breton, Troieras“, werden vom rätselhaften Realismus des Künstlers bestimmt, seinem charakteristischen Licht und Schattenspiel.
Die Stillleben gehören in ihrer übersteigerten Sachlichkeit und unterschwelligen Symbolik mit zu den besten, die der Künstler gemalt hat.
Die „Baigneuse, penchée à droite“ schliesslich hat als Titelbild von „Eden und Elend“ Furore gemacht und gehört mit ihrer rosa Wolke im Hintergrund zu den herausragendsten Akten des Malers.
Die ungebrochene Aktualität und Modernität von Vallotton wird uns im Moment in New York vor Augen geführt: Bis Ende April zeigt das Whitney Museum eine Retrospektive des amerikanischen National-Malers Edward Hopper. Es wird dabei eindeutig klar, was die Vallotton-Expertin Marina Ducrey schon mehrfach angedeutet hat: Hoppers Kenntnis von Vallottons Werk. Seine Interieurs sind nicht nur von Vallotton inspiriert, sie zeigen sich häufig geradezu als direkte Zitate von dessen Bildern. Auch Hoppers Landschaftenleben von den Erkenntnissen des Schweizers, einer magischen Leere und modellierten Flächen.
Second Floor: Auf unsererer zusätzlichen Website
finden Sie alle unsere «Schriftlichen Auktionen».
Wir werden Ihnen dort auch spezielle Angebote und besondere Gelegenheiten, sowie viel Wissenswertes zur Kunst allgemein anbieten.
Geplant ist auch ein Shop, bei dem Kunst sofort und zu fixen Preisen gekauft werden kann.
Bereits konnten wir Ihnen auf dieser Seite zwei Auktionen präsentieren - beide Auktionen verliefen sehr erfolgreich: über 70% des Angebotes konnte verkauft werden.
Wir sind Mitglied des Verbandes
«Schweizerischer Auktionatoren von Kunst und Kulturgut». |
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Aus unserer Auktion
«Ausgewählte Werke»
vom 28. Oktober 2011

Nr. 73
Varlin (1900 - 1977)
Belvoir-Park in Zürich
Um 1935-1937.
Öl auf Leinwand. Gerahmt.
Bildmass: 52 x 65 cm
Zuschlagpreis: CHF 55'000.-

Nr. 40
Ferdinand Hodler (1853 - 1918)
Schwörender.
Figuralstudie zum linken Feld der "Einmütigkeit", um 1913.
Öl und Tusche über Bleistift auf Papier, auf Trägerpapier aufgezogen. Unten links mit Bleistift signiert "F. Hodler". Gerahmt.
Bildmass: 36 x 14 cm
Zuschlagpreis: CHF 9'000.-

Nr. 22
Cuno Amiet (1868 - 1961)
Stillleben mit Pfingstrosen. 1914.
Öl auf Leinwand, dobl. Unten rechts monogrammiert und datiert "CA 14". Gerahmt. Bildmass: 85x56 cm
Zuschlagpreis: CHF 310'000.-

Nr. 32
Albert Anker (1831 - 1910)
Junge Frau am Spinnrad
Tuschfeder und Aquarell auf Papier.
Unten links signert "Anker". Gerahmt.
Lichtmass: 18 x 15 cm
Zuschlagpreis: CHF 26'000.-
Dieses kleinformatige Tusche-Aquarell zeigt Anker in seiner ganzen Grösse: Kein anderer Künstler seiner Zeit brachte es fertig, dem Betrachter einen so intimen, feinen Moment, wie das Mädchen beim Kerzenlicht, in seiner ganzen Anmut und so unmittelbar zu vermitteln. Mit unvergleichlicher Virtuosität meistert er Feinheiten von Licht und Schatten trotz Schwierigkeit der Aquarell-Technik, bei der jeder noch so kleine Fehler das Werk beeinflusst.
Ein exquisites Werk von grosser Qualität
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